Zeitung in der Schule

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Eine Schriftstellerin zum Anfassen
Zeitungsartikel über den Besuch von Bettina Obrecht an der Pestalozzischule

Bettina Obrecht bei ihrem Besuch an der Pestalozzischule.
Goslar. Bettina Obrecht hat in der Pestalozzischule ihr Buch "Opferland" vorgestellt. Im Rahmen des Projekts Zeitung in der Schule verfassten Schüler der 8a und der 8b einen kleinen Bericht über den Besuch.
"Wie geht es Ihnen, Frau Obrecht, jetzt nach der Lesung?", fragte Almira aus der 8. Klasse der Pestalozzischule. "Das wurde ich ja noch nie gefragt", war die Antwort, "das geht mir zu Herzen!"
Mit diesem persönlichen Bekenntnis beantwortete Frau Obrecht geduldig und mit großer Offenheit alle Fragen der Schüler.
Ganz gebannt hörten die Schüler zu, als sie erzählte, dass ihr eigener 15-jähriger Sohn zum Mobbingopfer wurde. Das alles, was damals in seiner Schule und in ihrer Familie passierte, war Anlass für sie, das Buch "Opferland" zu schreiben. In dem Buch geht es um Cedric, der in seiner Schule jahrelang gemobbt wurde und sogar mehrere Schulwechsel verkraften musste. Die beiden 8. Klassen der Pestalozzischule waren von dem Thema sehr betroffen, weil viele von ihnen dieses Gefühl des Ausgegrenztseins aus ihrer früheren Schulzeit kennen. Bettina Obrecht schrieb aber nicht nur "Opferland", sondern 48 weitere Bücher mit Alltagsgeschichten für Kinder und Jugendliche. Sogar in Japan werden ihre Bücher gelesen. Ihre Botschaft ist: "Jeder Mensch ist etwas Besonderes. Jeder kann etwas". Bettina Obrecht kam erst mit dreißig Jahren zum Schreiben, obwohl sie schon in der 3. Klasse wusste, dass sie Schriftstellerin werden wollte. Erste Ideen für ihre Bücher hält sie immer sofort in einem Notizbuch fest. Bis zum fertigen Jugendbuch braucht sie rund ein Jahr. In Schulen komme sie sehr gerne, berichtete Bettina Obrecht.
Die Reaktionen der Jugendlichen und der Kontakt zu ihnen sei ihr sehr wichtig und fließe mit in ihr Schreiben ein. Die beiden 8. Klassen dankten ihr mit einem Stück Kuchen und einem Riesenapplaus.

GZ vom 14.11.2016

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